Wie möchten wir im Alter leben? Möglichst selbstständig und in der eigenen Wohnung, aber mit Unterstützung und Pflege, wenn diese notwendig werden. Genau hier setzt das Konzept Betreutes Wohnen Plus an.

In Gottfrieding entstehen 136 altersgerechte Wohnungen, davon 125 Ein-Zimmer- und elf Zwei-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen sind ungefähr 28 bis 50 m² groß und unter anderem mit ebenerdigen Duschen, elektrischen Rollläden und teilweise praktischen Schiebetüren ausgestattet. Aufzüge, breite Flure, ein Gemeinschaftsraum mit Terrasse und eine 24-Stunden-Notrufanlage ergänzen das Angebot.

Das „Plus“ besteht darin, dass sich ein Pflegedienst direkt im Gebäude befindet und rund um die Uhr erreichbar ist. Die Bewohner leben in einer privaten Wohnung und können abhängig vom Bedarf Betreuungs-, Pflege- und hauswirtschaftliche Leistungen hinzubuchen. Der verpflichtende Grundvertrag umfasst allgemeine Betreuungsleistungen und den Notruf. Zusätzliche Pflege, Krankenpflege, Mahlzeiten oder hauswirtschaftliche Hilfen werden gesondert vereinbart und abgerechnet.

Warum die Nachfrage langfristig hoch bleiben dürfte

Die Nachfragesituation bei altersgerechten Wohnformen wird wesentlich durch den demografischen Wandel bestimmt. Für 2040 werden 6,0 Millionen und für 2060 rund 6,7 Millionen Pflegebedürftige dargestellt.

In Gottfrieding kommt als Argument die Nähe zur Kreisstadt Dingolfing hinzu. Das Zentrum von Dingolfing ist rund vier Kilometer entfernt. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich teilweise direkt nebenan, Ärzte, Apotheke, Bahnhof und Krankenhaus sind in der näheren Umgebung erreichbar.

Langfristiger Betreiber-Mietvertrag

Die Eigentümer vermieten nicht selbst an einzelne Bewohner. Die Wohnungen werden von der Pichlmayr Wohn- und Pflegeheim GmbH zwischenangemietet und anschließend an die Bewohner weitervermietet. Nach einer sechsmonatigen Pre-Opening-Phase zahlt der Betreiber eine feste Miete an die Eigentümer. Die Vereinbarung sieht einen Mietvertrag über 25 Jahre mit einer Verlängerungsoption von fünf Jahren vor. Zudem enthält der Vertrag eine an den Verbraucherpreisindex gekoppelte Wertsicherungsklausel.

Den Eigentümern wird die Miete unabhängig von der konkreten Belegung der einzelnen Wohnung gezahlt. Gleichzeitig bleibt das wirtschaftliche Ergebnis von der Zahlungsfähigkeit des Betreibers abhängig.

Das bevorzugte Belegungsrecht

Ein wichtiger Zusatznutzen ist das bevorzugte Belegungsrecht. Dieses gilt für den Käufer und kann auch für nahe Angehörige genutzt werden. Der Vorteil ist nicht auf Gottfrieding beschränkt. Aktuell gibt es mehr als 440 angeschlossene Standorte in Deutschland, vor allem im Süden der Republik. Im Bedarfsfall erfolgt die Aufnahme auf eine priorisierte Warteliste für einen geeigneten Pflegeplatz oder eine seniorengerechte Wohnung.

Ein Beispiel: Jemand investiert in Gottfrieding, lebt aber selbst in München. Wird ein naher Angehöriger im Raum Landshut pflegebedürftig, kann das bevorzugte Belegungsrecht für einen Platz im sozialen Umfeld des Angehörigen oder in der Nähe des Käufers genutzt werden.

Die Kaufpreise beginnen bei ca. 250.000 € und es gibt neben einer KfW-Förderung (150.000 €) auch die zwei Abschreibungsmöglichkeiten nach § 7 EStG, die Sie aus dem ersten Artikel dieses Newsletters über das Hafenwerk in Leipzig kennen. Die Berechnung ist vom Prinzip her die gleiche. Einen entscheidenden Unterschied gibt es: Bayern hat (noch) den niedrigsten Gewerbesteuersatz von 3,5 %. Für eine individuelle Berechnung kommen Sie immer auf uns zu.


Alle Angaben und Berechnungen sind unverbindliche Muster und stellen weder eine Anlageempfehlung noch eine Rechts-, Finanzierungs- oder Steuerberatung dar. Insbesondere Abschreibungsgrundlagen, Förderfähigkeit, persönliche Steuerwirkung, Finanzierungskonditionen und Betreiberverträge müssen individuell geprüft werden. Maßgeblich sind ausschließlich die vertraglichen Unterlagen.